Mittel und Behandlungsmethoden bei Erektionsproblemen:
Von Erektionsproblemen wird gesprochen, wenn der Mann nicht mehr in der Lage ist eine Erektion zu bekommen, die für den Geschlechtsverkehr ausreichend ist. Die sexuelle Lust ist von der Erektionsproblemen nicht beeinflusst, was es für den Betroffenen doppelt schwer macht.
Was sind Ursachen von Erektionsproblemen?
Die Ursachen für Probleme mit der Erektion können verschieden sein. Es gibt einige Medikamente von denen die männliche Potenz beeinträchtigt wird. In einem solchen Falle kann nur das Absetzen des Medikaments helfen.
Auch Umwelteinflüsse wie starker Stress oder seelischer Druck können für die Probleme verantwortlich sein.
Wie können Erektionsprobleme behandelt werden?
Für die Behandlung der männlichen Unpässlichkeit stehen in der modernen Medizin verschiedene Dinge zur Verfügung. Welche Maßnahme am besten geeignet ist liegt daran welche Ursache für die Erektionsstörung verantwortlich ist. Wenn beispielsweise sehr viel Streß vorherrscht, kann die Störung nur effektiv behandelt werden, wenn der Mann den Streß abbauen kann.
Zur Behandlung von Potenzproblemen werden immer häufiger Injektionen genutzt. Diese Injektionen erweitern die Blutbahnen im männlichen Glied, so dass das Blut besser einfließen kann und für eine Erektion sorgt. Das Mittel, sogenannte Prostaglandine wird mit einer Einwegspritze direkt in das Glied injiziert. Der Patient kann diese Handlung nach ein wenig Übung selbst vornehmen. Eine andere Variante ist die Verwendung vom Zäpfchen mit dem gleichen Wirkstoff. Diese werden in die Harnröhre eingebracht und breiten ihren Wirkstoff von dort aus.
Es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten, die eine Besserung von Potenzproblemen versprechen. Eine Variante ist eine sogenannte Penispumpe. Diese Geräte sind in Erotikfachgeschäften erhältlich und müssen meist vom Patienten selbst gezahlt werden. Das System arbeitet mit Vakuum. Die Penispumpe wird auf das Glied gesetzt und dann eingeschaltet. Durch das entstandene Vakuum werden die Schwellkörper des Gliedes mit Blut gefüllt, die Erektion tritt ein. Damit das Blut nach Beendigung des Pumpvorganges nicht wieder zurück fließt, wird um den unteren Teil des Penisses ein sogenannter "Cockring" angelegt. Dieser verhindert den schnellen Rückfluss des Blutes.
Eine endgültige Maßnahme gegen Erektionsstörungen ist eine Penisprothese. Diese Prothese wird in einer mehrstündigen Operation eingesetzt und kann nach Bedarf versteift werden. In den Bauchraum wird ein Flüssigkeitsreservoir eingesetzt, von dem aus Flüssigkeit in die Prothese läuft und die künstlichen Schwellkörper zum Anschwellen bringt. Die Erektion kann vom Patienten mit dieser Methode jederzeit wieder beendet werden. Frühere Prothesen hatten den Nachteil, dass das implantierte Glied dauerhaft die Form eines steifen Glieds hatte.
Welche Methode geeignet ist, kann erst nach einer ausführlichen Untersuchung bei einem Urologen entschieden werden. Wenn die Störung auf psychischen Problemen basiert, sollten diese behoben werden. Die Ursache lässt sich nicht immer genau definieren, jedoch nimmt die Anzahl von Männern mit Erektionsstörungen tendenziell zu. Schuld daran ist der steigende Leistungsdruck im Beruf und die generell oft falsche Lebensweise vieler Menschen. Es ist vielen Männern gar nicht bewusst, dass auch eine permanent falsche Ernährung begünstigend für Erektionsstörungen ist. Auch der Konsum von Alkohol und Tabakwaren in zu großen Mengen kann die Potenz des Mannes negativ beeinflussen. Die meisten sexuellen Störungen sind behandelbar, nur im äußersten Falle wird zu einer Prothese gegriffen. Die Prothese ermöglicht dann jedoch die Funktionalität des Gliedes bis ins hohe Alter.
Generell gilt, dass eine eiweißhaltige Ernährung positive Einflüsse auf den Sexualtrieb hat. Sind mangelnde Lustgefühle der Auslöser für die Erektionsschwierigkeiten könnte der Konsum von eiweißhaltigen Speisen förderlich für die Stimulation sein. Auch Austern wird eine besonders anregende Wirkung nachgesagt. Die meisten Erektionsstörungen gehen jedoch nicht mit mangelnden Lustgefühlen einher, sondern treten als Einzelsymptom auf.
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